Info

Hier findest Du aktuelle Informationen zu antischwuler Gewalt oder homophoben Aggressionen in München / Bayern sowie allgemein:

Pressemitteilung zu Cruisen in Münchner Parks nach wie vor riskant! (v. 30.08.2011)

Ansprechpartner in München zu diesem Thema ist das Antigewaltprojekt in der SUB-Beratungsstelle

089/26025070
oder agp@subonline.org

Weitere Infos beim Aktionsbündnis für Solidarität

Hier findest Du Informationen zur Situation antischwuler Gewalt & Aktionen des Bündnisses - ausserdem ein Kontaktformular, auf dem Du (auch anonym) schwulen-, lesben- oder transfeindliche Diskriminierung bzw. Gewalt melden kannst.

Auszug Presseerklärung 20.05.2010 zur Gründung des Aktionsbündnis gegen Schwulen-, Lesben- und Transfeindlichkeit in München:

Diskriminierung und Gewalt in der Szene sind wieder Alltag, doch niemand spricht darüber. Zahlreiche Verbände der Münchner Lesben-, Schwulen- und Transgenderszene haben deshalb ein Aktionsbündnis für Solidarität ins Leben gerufen.
München wehrt sich! Mit einem Aktionsbündnis, dem neben dem Anti-Gewalt-Projekt der psychosozialen Beratungsstelle für schwule Männer im Sub die Rosa Liste, Grüne, Schwusos, Die Linke, die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Diversity, die Münchner Aids-Hilfe, der Münchner Löwen Club (MLC), die Isarbiker, die Lesbenberatung LeTra, die Transgendervereine Transmann und Viva TS sowie die Philhomoniker angehören, wollen Münchens Schwule, Lesben und Transgender auf das Problem der wieder stärker um sich greifenden Diskriminierung aufmerksam machen, die sich gegen sie richtet. Szene und Öffentlichkeit wollen die Partner regelmäßig über schwulen-, lesben- und transfeindliche Handlungen informieren, Übergriffe dokumentieren.
„In München erleben wir derzeit, dass im Kern der schwulen Szene, dem Glockenbachviertel, die Anzahl der verbalen und psychischen Übergriffe stark ansteigt", sagt Sub-Berater Christopher Knoll, der das Aktionsbündnis für das Anti-Gewalt-Projekt der Beratungsstelle im Sub initiiert hat. Das Anti-Gewalt-Projekt registriert seit über 15 Jahren Diskriminierung und Gewalt gegen Schwule, hilft den Opfern, die Folgen der Gewalt zu verarbeiten. „Aktuell ist die Szene durch eine noch ungeklärte Überfallserie auf Lokale im Viertel beunruhigt. Das Aktionsbündnis will der bedauerlichen Tatsache Rechnung tragen, dass auch in Zeiten zunehmender Sichtbarkeit homo- und transsexueller Menschen in der Öffentlichkeit das Diskriminierungspotenzial der Gesellschaft steigt. Wir möchten alle solidarischen Kräfte bündeln, dass München eine offene und solidarische Stadtgesellschaft bleibt!"